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Die Ausrüstung zum Klettern

Grafik Kletterausrüstung Neben Ausdauer und Kraft bedarf es beim Klettern auch der richtigen Ausrüstung. (Einfach klicken zum Vergrößern)

Der Klettersport erlebt in den letzten Jahren einen wahren Boom. Überall in Deutschland werden neue Kletterhallen und Kletterparks gebaut und auch das Interesse am Klettern in freier Natur erfreut sich einer stetig wachsenden Beliebtheit. Die Gründe hierfür sind vielfältiger Natur. Damit die Kletterausflüge zu einem unvergesslichen Erlebnis werden, bedarf es neben hoher Kraftausdauer und Kondition auch einer geeigneten Kleidung, die auf die speziellen Anforderungen und Bedürfnisse des Klettersports ausgerichtet ist.

Wo können Anfänger klettern lernen?

Bevor Du in der freien Natur klettern kannst, bietet sich eine Kletterhalle ideal für den Einstieg in diese Sportart ein. In einer Kletterhalle kannst Du als absoluter Neuling durch die professionelle Aufsicht und Unterstützung eines ausgebildeten Kletterinstruktors Deine ersten Erfahrungen im Klettern machen. Eine Indoor-Kletterhalle bietet Neulingen die Möglichkeit, ihren Gleichgewichtssinn zu schulen und die ersten Techniken und Griffe zu meistern.

Darüber hinaus bist Du in einer Kletterhalle nicht auf die Witterungsverhältnisse angewiesen, sodass Du auch bei schlechtem Wetter problemlos Deinem Klettertraining nachgehen kannst. Die Kletterhalle ist außerdem ein Treffpunkt für Gleichgesinnte zum Austauschen von Erfahrungen und dem Planen gemeinsamer Klettertouren. In diesem Kontext ist auch der Besuch eines Sicherungskurses obligatorisch. Diese werden in den meisten Kletterhallen im Rahmen eines Kletterkurses angeboten. Hier lernst Du alle Grundlagen zum richtigen Anlegen der Ausrüstung und korrektem Sichern.

Welche Varianten gibt es?

Bild Abseilen beim Klettern Beim Klettern gibt es zwei Varianten: Toprope und Vorstieg.

In einer Indoor-Kletterhalle werden in den meisten Fällen zwei unterschiedliche Varianten angeboten, und zwar "Toprope" und "Vorstieg". Bei der Toprope-Variante kletterst Du aus einem Seil heraus in der Vertikale. Dabei wird das Sicherungsseil fest am Klettergurt befestigt. Das Toprope-Klettern ist ideal auf die Anforderungen von Anfängern ausgerichtet, um die ersten Erfahrungen an der Kletterwand zu machen. Bei aufkommenden Ermüdungserscheinungen kannst Du zwischendurch loslassen und Dich in den Sicherungsgurt hängen lassen, um sich etwas auszuruhen.

Beim Vorstieg handelt es sich um eine anspruchsvollere Klettervariante für Fortgeschrittene. Hierbei nimmst Du Dein Kletterseil selbst mit nach oben. Das Seil wird entlang der Kletter-Route in spezielle Haken eingehakt, während Dein Partner die Seilspannung vom Boden aus reguliert.

Die notwendige Kletterausrüstung

Zum Klettern braucht Du selbstverständlich die nötige Ausrüstung und Kleidung, welche auf die speziellen Anforderungen dieser Sportart ausgelegt sind. Zu der Grundausrüstung für Anfänger gehört Folgendes:

Bild Kletterschuh Kletterschuhe sollten sehr eng am Fuß anliegen und diesen krümmen.
  • Kletterschuhe
  • Klettergurt
  • Kletterseil
  • Sicherungsgerät
  • Helm

Darüber hinaus ist es empfehlenswert, einen Magnesiumbeutel mitzunehmen, mit dem Du für mehr Grip an den Händen sorgen kannst.

Kletterschuhe

Durch ihre speziellen Eigenschaften ist die Kletterausrüstung für viele Neulinge gewöhnungsbedürftig. Anfänger müssen sich insbesondere an den ungewohnten Sitz von Kletterschuhen gewöhnen. Die Wahl des geeigneten Kletterschuhs fällt Neulingen häufig schwer, da sich Kletterschuhe anders anfühlen als gewöhnliche Sportschuhe. Diese liegen sehr eng am Fuß an und krümmen diesen ein wenig ein, sodass Du beim Klettern mehr Druck auf die Zehen ausüben kannst.

Der Kletterschuh ist zudem ein Stück weit nach Innen gedreht, was die Auswahl des geeigneten Schuhs für Anfänger noch weiter kompliziert. Bei den meisten Modellen kommen flexible Gummibänder oder Kletterverschlüsse zum Einsatz. Diese bieten im direkten Vergleich zu gewöhnlichen Schnürsenkeln den Vorteil, dass sie sich beim Klettern nicht lösen können und eventuell zu einer Stolperfalle werden. Sie kosten in der Regel zwischen 80 und 180 Euro. Viele Profi-Kletterer kaufen sich Kletterschuhe mindestens eine Nummer kleiner, damit die Zehen zu einer festen Einheit zusammengerückt werden, wodurch für mehr Stabilität gesorgt wird.

Kletterhelm

Bild Kletterhelm Beim Outdoor-Klettern ist das Tragen eines Helms Pflicht.

Beim Klettern in freier Natur bietet ein Kletterhelm einen guten Schutz. Dieser schützt den Kopf nicht nur beim Steinschlag, sondern auch bei unkontrollierten Stürzen ins Kletterseil verhindert der Helm, dass Du mit dem Kopf mit einem Felsen kollidierst, was schwere Verletzungen nach sich ziehen kann. Kletterhelme sind in vielen unterschiedlichen Ausführungen und Größen erhältlich. Beim Kauf eines Kletterhelms solltest Du unbedingt darauf achten, dass er möglichst bequem sitzt und sich nach Deinen persönlichen Bedürfnissen anpassen lässt. Kletterhelme kosten zwischen 55 und 160 Euro. In vielen Kletterhallten besteht keine Helmpflicht, doch beim Outdoor-Klettern ist ein Helm ein absolutes Must-have.

Kletterseil

Bei einem Kletterseil handelt es sich um ein sogenanntes "dynamisches Einfachseil". Bevor Du Dich mit der Anschaffung eines Kletterseils beschäftigst, solltest Du Dir sicher sein, dass Du das Klettern auch weiterhin betreiben möchtest und dass Du regelmäßig auch selbst vorsteigen möchtest. In der Kletterhalle hast Du die Möglichkeit, ein Kletterseil auszuleihen. Für das Klettern in Indoor-Hallen reicht ein Seil von ungefähr 40 Meter Länge. Eine spezielle Beschichtung ist für den Einsatz in Kletterhallen nicht notwendig. Wenn Du aber auch in freier Natur klettern möchtest, dann benötigst Du ein etwas längeres Seil (60 - 90 Meter) mit einer speziellen Beschichtung, die das Eindringen von Wasser und Schmutz in das Seilinnere verhindert. Bei Kletterseilen schwanken die Preise je nach Anforderung. In der Regel kosten diese zwischen 2 und 5 Euro pro Meter.

Sicherungsgerät

Bild Sichergurt beim Klettern Zum Sichern beim Klettersport ist ein Sicherungsgerät ebenfalls notwendig.

Zum Sichern des Kletterpartners ist ein Sicherungsgerät für das Kletterseil ebenfalls notwendig. In diesem Bereich existieren heutzutage viele unterschiedliche Systeme. Am beliebtesten sind jedoch die sogenannten "HMS-Karabiner" und "Tubes", die bereits seit Jahrzehnten in dieser Sportart zum Einsatz kommen. Beide Geräte sind sowohl für Profis als auch für Neulinge bestens geeignet, da sie sich relativ unkompliziert bedienen lassen. Bei Geräten mit Tube-Mechanismus wird das Kletterseil durch das Loch am Verschlusskarabiner geführt und am Klettergurt befestigt.

Solltest Du stürzen, werden durch den Knick die Kräfte des Sturzes reduziert, sodass Du das Kletterseil auch mit der Hand festhalten kannst. Sicherungsgeräte kosten zwischen 20 und 80 Euro. Darüber hinaus gehört zu der Grundausrüstung beim Klettern mindestens ein Verschlusskarabiner. Dieser wird zur Befestigung des Sicherungsgeräts am Klettergurt sowie der Selbstsicherung an der Kletterwand eingesetzt. Die Anschaffungskosten bewegen sich im Bereich zwischen 5 und 30 Euro.

Klettergurt

Der Klettergurt ist die Verbindung zur Sicherungskette. Er setzt sich aus einem Hüftgurt und zwei Gurten für die Oberschenkel zusammen. Beim Kauf eines Klettergurtes sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass dieser bequem sitzt und im Beckenbereich fest zugezogen ist. Die Beinschlaufen sollten etwas lockerer sitzen. Obwohl für unterschiedliche Bereiche (Alpinklettern, Hallenklettern) jeweils spezielle Ausführungen erhältlich sind, decken die meisten Gurte dennoch alle Eigenschaften ab und können universal eingesetzt werden. Die Anschaffungskosten für einen Klettergurt bewegen sich zwischen 60 und 160 Euro. Falls Du die Möglichkeit hast, solltest Du vor dem Kauf den Gurt der Wahl einige Minuten zur Probe tragen. So findest Du am besten heraus, ob der Klettergurt optimal passt oder unbequem sitzt.

Innen- und Außenwände

Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade

Bild Kletterwand Bei den meisten Kletterwänden gibt es verschiedene Schwierigkeitsgrade.

Kletterwände stehen in sogenannten "Indoor-Sporthallen". Diese sind meist mit mehreren Kletterrouten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden versehen und sind gleichermaßen gut für Anfänger als auch für gut trainierte Sportler geeignet. In gut ausgestatteten Indoor-Kletterhallen werden in vielen Fällen Kletterwände unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade angeboten, sodass Anfänger und erfahrene Profis nebeneinander klettern können.

In einigen Indoor-Hallen sind auch kindgerechte Kletterwände aufgebaut, die auf die speziellen Anforderungen von Kindern ausgelegt sind. Kinder dürfen an diesen Wänden jedoch nicht unbeaufsichtigt klettern, sondern nur zu bestimmten Zeiten und unter professioneller Aufsicht. Darüber hinaus gibt es auch sogenannten Außenwände, die jedoch sehr wetterabhängig sind und aus Sicherheitsgründen bei schlechtem Wetter nicht benutzt werden sollten.

Absprunghöhe

Im Wesentlichen werden im Kontext des Indoor-Kletterns Kletterwände mit notwendiger Sicherung und ohne Sicherung unterschieden. Wenn Du ungesichert klettern möchtest, musst Du Dich an der sogenannten "Absprunghöhe" orientieren. Diese beträgt in der Regel drei Meter. Dies bedeutet, dass Du aus einer Maximalhöhe von drei Metern noch abspringen kannst, ohne größerer Verletzungen davonzutragen. Diesen Richtwert solltest Du jedoch mit Vorsicht genießen, denn auch ein Absprung aus geringeren Höhen kann schon zu schweren Verletzungen und Knöchelbrüchen führen.

Fazit

Der Klettersport erfreut sich immer größerer Beliebtheit, egal ob Indoor oder Outdoor. Damit hier Deine Sicherheit gewährleistet wird, solltest Du auf die passende Kletterausrüstung achten. Hierzu zählen neben dem Klettergurt und dem Kletterseil sowohl die passenden Schuhe als auch ein Sicherungsgerät. Falls Du Dich dazu entscheidest, draußen zu klettern, darf ein Helm nicht fehlen.

Wir hoffen, dass Du nun gut über den Klettersport informiert bist und wünschen Dir viel Spaß beim Klettern.

 

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