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Ratgeber zu Tiere

Was hilft gegen Mücken? Hilfreiche Tipps zum Schutz gegen Stechmücken

Grafik Mückenschutz Es gibt einige Tricks, wie Du Dich vor Mückenstichen schützen kannst. (Einfach klicken zum Vergrößern)

Viel Sonne, lange Tage und laue Nächte. Der Sommer könnte so schön sein, wenn es sie nicht gäbe: die Mücken. Ganz gleich, ob beim Grillen im Garten, beim Entspannen am See oder beim Spaziergang durch den Wald - Mücken verderben die gute Sommerlaune. Die Stiche der Plagegeister sind zwar ungefährlich, aber äußerst unangenehm. Sie jucken und schwellen meist auch noch an. Unser Ratgeber gibt Tipps, wie Du Dich am besten gegen Mücken schützen kannst und erklärt, was zu tun ist, wenn die fiesen Insekten doch einmal zugeschlagen haben.

Inhaltsverzeichnis

  1. Warum stechen Mücken?
  2. Wodurch werden Mücken angezogen?
  3. Mückenstiche vorbeugen
  4. Was hilft bei Mückenstichen

Warum stechen Mücken?

Jeder kennt es, dieses gemeine Geräusch nachts im Schlafzimmer: Ein "bssss", das immer näher kommt. Mückenweibchen sind nun auf der Suche nach Nährstoffen, die sie benötigen, um nach der Befruchtung Eier zu bilden. Das Blut braucht die Mücke für ihre Nachkommen. In den drei Wochen ihres Lebens legt sie alle drei Tage Eier. Deshalb wird sie so lange immer wieder ihren Magen füllen, bis sie ihren Dienst getan hat und stirbt.

Fündig werden sie schließlich, indem sie Menschen oder Tiere um Blut ansaugen - übrigens durchaus das Zwei- bis Dreifache ihres eigenen Gewichts nehmen die kleinen Insekten auf. Damit das Blut nicht so schnell gerinnt, sondern beim Saugen flüssig bleibt, enthält der Mückenspeichel ein spezielles Enzym. Dieses - und nicht der Stich selbst - ist verantwortlich für den unangenehmen Juckreiz.

Wodurch werden Mücken angezogen?

Mücken stechen meistens bei Dunkelheit. Mücken können lästig werden und Dich sogar durch Deine Kleidung stechen.

Mücken stechen besonders häufig während der Dämmerung und nachts. Außerdem werden sie durch dunkle Kleidung angezogen.

Anziehender Geruch

Während manche Menschen von Stichen allerdings eher verschont bleiben, ziehen andere Mücken magisch an. „Klar, nur wer süßes Blut hat, muss leiden", wird jetzt mancher sagen. Aber das ist Unsinn. Nicht der Zuckergehalt im Blut ist ausschlaggebend, sondern der sogenannte Stoff "4-Methyl-Phenol". Dieser ist im menschlichen Schweiß enthalten und wer viel von ihm absondert, wird häufiger gestochen. Aber auch Parfüms können Duftstoffe enthalten, die die Plagegeister verstärkt anlocken.

Von Licht angezogen?

Ein weit verbreitetes Gerücht ist auch, dass man das Licht bei offenen Fenster lieber ausmachen sollte, da so die Insekten angelockt werden. Das ist aber auch ein Irrglauben. Denn im Gegensatz zu anderen Insekten wie Motten lockt der Lampenschein keine Mücken an. Denn sie sind nachtaktiv und deshalb eher verstört, wenn sie sich in ein hell erleuchtetes Zimmer verirren, deshalb stechen sie in der Zeit eher weniger oder gar nicht. Erst wenn man das Licht ausschaltet, suchen sie sich ihr Opfer aus. Angezogen wird sie dabei vom CO2-Gehalt, Schweiß und Milchsäurebakterien auf unserer Haut. Je besser ihr der Geruch gefällt, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie sticht.

Mückenstiche vorbeugen: Wie kann man sich gegen Mücken schützen?

Bild Schutz vor Insekten Durch Insektenschutzsprays kann man sich auch schützen.

Das hilft nicht

Im Kampf gegen Mücken haben sich die Menschen schon sehr viel einfallen lassen, auch sehr viel Nutzloses. Ätherische Öle, Duftkerzen oder Gartenfackeln z. B. helfen laut Stiftung Warentest kaum. Auch von Hausmitteln wie Zitronenmelisse, Tomaten- oder Basilikumpflanzen lassen sich Mücken nicht abschrecken. Ultraschall-Geräte wurden schon vor Jahren als ultra-nutzlos enttarnt.

Richtige Kleidung

Aber was hilft tatsächlich? Grundsätzlich sinnvoll ist es, sich mit passender Kleidung zu schützen. Lange Hosen, Socken und langärmlige Oberteile verringern im Freien die Stichgefahr. Dabei sollten die Kleidungsstücke nicht zu dünn sein und nicht zu eng am Körper anliegen. Sonst können die Insekten problemlos durch den Stoff stechen.

Keinen Lebensraum bieten

Im Garten solltest Du den Lebensraum der Mücken vernichten. Deshalb gilt es Vogeltränken alle zehn Tage zu reinigen, denn in solchen stehenden Gewässern wachsen die Mückenlarven auf. Um sich zu vermehren, brauchen Mücken nämlich Wasser. Sei es ein See, eine Pfütze, ein Teich, ein Brunnen oder gar eine Regentonne – Mücken können hier wunderbar ihre Larven und Puppen ablegen.

Neben Feuchtigkeit lieben die Insekten Wärme. Deswegen schlüpfen sie vor allem im Frühling und Sommer an feuchten Tagen. Wer den lästigen Insekten vorbeugen will, sollte also Regentonnen und offene Wasserstellen in seinem Garten mit einer Plane abdecken.

Pflanzen gegen Mücken

Bevor Du Mücken mit der chemischen Keule bekämpfst, kannst Du der Plage mit einfachen Mitteln vorbeugen. Einige Pflanzen wie die Duftpelargonie, Tomaten oder Katzenminze verströmen einen Duft, den Mücken gar nicht mögen. Wer etwas Platz im Garten hat, kann einen Walnussbaum pflanzen. Dessen ätherische Öle helfen, die stechenden Plagegeister fernzuhalten.

Mückenschutz für das Haus

Um zu verhindern, dass die Mücken ins Haus gelangen, kannst Du feinmaschige Fliegengitter aus Synthetik oder Baumwolle vor dem Fenster anbringen. Bei besonders empfindlichen Menschen kann auch ein Moskitonetz über dem Bett Abhilfe schaffen.

Mückenschutzmittel

Darüber hinaus gibt es natürlich noch eine Vielzahl von Mückenmitteln. Stiftung Warentest erklärte in seinem letzten Test das Produkt „Anti Brumm Forte“ zum Testsieger, den zweiten Platz belegte „Autan Protection Plus“. Beide Mittel sind allerdings nicht gänzlich unumstritten - sie können teilweise Reizungen der Haut oder der Schleimhäute verursachen. Als verträglicher ist „Autan Family Care“ getestet worden, dessen Wirkung aber gerade gegenüber tagaktiven Mücken etwas schwächer ist.

Mückenstiche: Was hilft gegen den Juckreiz?

Bild Mücke auf Hand Wenn Dich eine Mücke sticht, gelangen über deren Speichel Proteine in die Haut, die den Juckreiz auslösen.

Warum juckt der Stich?

Wenn Dich eine Mücke gestochen hat, gelangen über dessen Speichel Proteine in die Haut, die die Blutgerinnung verhindern. Der Körper aktiviert nun Abwehrmechanismen, indem er das Hormon Histamin ausschüttet. Dieses löst als Nebeneffekt unangenehmen Juckreiz, Schwellungen und Rötungen aus.

Nicht kratzen!

Wenn Du trotz aller Vorsichtsmaßnahmen gestochen wurdest, dann solltest Du eins nicht tun: kratzen - denn Wenn Du Dich kratzt, verteilst Du den Speichel der Mücke, der den juckenden Gerinnungshemmer enthält, noch mehr. So wird der Mückenstich noch größer und juckt immer stärker. Außerdem können Bakterien leichter eindringen, die mitunter eine Infektion hervorrufen.

Linderung bei Juckreiz

Stattdessen verschaffen Kaltes Wasser oder sogar Dein eigener Speichel eine Erste-Hilfe-Maßnahme. Kühlende Gele oder Aloe-Vera-Lotionen helfen auch bei der Linderungen des Schmerzes.

Auch Hausmittel wie Zitronensaft, Essig oder Zwiebelscheiben können helfen. Gleiches gilt übrigens für Spucke: Verdunstet der Speichel auf der Haut, kühlt er und lindert den Juckreiz . Bestandteile des Speichels lassen außerdem Wunden besser heilen.

 

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Bild 1: © markt.de
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