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Qualzucht bei Hund & Katze: Achte auf diese Merkmale, um Deine Lieblinge zu schützen

Pomsky und Scottish Fold sind Beispiele für Qualzucht bei Hund und Katze Oft sieht man es nicht, wenn Katzen oder Hunde leiden. Qualzucht vermeiden bzw. richtig behandeln, erfordert einen geschulten Blick.

Gilt jetzt plötzlich jeder Rasse-Hund als Qualzucht? Der Begriff wird hitzig diskutiert. Er beschreibt Züchtungen, unter denen die Tiere leiden. Doch nicht alle Rassezüchtungen können pauschal als Tierquälerei bezeichnet werden. Wir sagen Dir mit differenziertem Blick, worauf Du achten musst und was Du tun kannst, wenn ein betroffenes Tier Deine Wohnung bereits als sein Revier beansprucht. Niemand will, dass sein Liebling leidet. Warum gibt es dann so viele kranke Tiere? Weil eine ganze Industrie (Werbung, Influencer, Rassehunde-Wettbewerbe usw.) den Blick auf die nötige Aufklärung verstellt. Wir halten dagegen.

Im Trend und in Not - wie groß ist die Gefahr von Qualzuchten bei Rassetieren?

Haustiere begleiten den Menschen seit Tausenden von Jahren. Doch unsere pelzigen Begleiter sahen nicht immer so aus wie heute. Viele beliebte Katzen- und Hunderassen haben sich im letzten Jahrhundert durch das Zutun des Menschen äußerlich stark verändert. Manchmal zu stark - die Rede ist von sogenannten Qualzuchten, die Hunde sowie Katzen und sogar Nutztiere betreffen.

Heute wollen wir Gefährten und Begleiter durchs Leben und keine "Arbeitstiere". Deshalb rückt die Optik bei der Zucht verstärkt in den Vordergrund. Neben ihrer Persönlichkeit sind es etwa große Augen, runde Gesichtszüge oder faltige Schnauzen, die uns Hunde und Katzen besonders niedlich erscheinen lassen. Stichwort: Kindchen-Schema.

Und genau das wird den Tieren zum Verhängnis. Denn wird ein solches vermeintlich niedliches Merkmal gezielt gezüchtet, gehen damit nicht selten gesundheitliche Probleme einher. Durch Qualzucht sinkt die Lebensqualität der Tiere und häufig auch ihre Lebenserwartung. Einige Rassen sind besonders anfällig dafür.

Unterdessen folgt im Umkehrschluss daraus nicht, dass wirklich jedes Tier einer solchen Rasse leidet. Sehr wohl gebietet sich bei diesen Rassen aber besondere Aufmerksamkeit gegenüber Leidensanzeichen. Dafür bieten wir mit diesem Ratgeber eine Hilfestellung. Ferner sollte man überdenken, ob man eine solch potenziell problematische Zucht finanziell unterstützt. Dennoch suchen auch umstrittene Rassetiere ein liebevolles Zuhause, in dem sich um die besonderen Bedürfnisse dieser Tiere gekümmert wird. Pauschale Verurteilungen lehnen wir daher ab – sie helfen den Tieren nicht.

Definition von Qualzucht

Als Qualzucht gilt ein Tier, dem Merkmale angezüchtet wurden, unter denen es leidet. Diese Definition stammt aus dem deutschen Tierschutzgesetz (§ 11 b TschG). Typische Beispiele für solche Merkmale sind etwa verkürzte Schnauzen oder sehr klein gezüchtete Tiere.

Zusätzlich dazu ist der Tierschutz im Grundgesetz seit 2002 als Staatsziel verankert.

Interessant: Der Begriff Qualzucht impliziert ein absichtsvolles Quälen. Dabei haben viele Tierbesitzer solcher überzüchteten Tiere keine bösen Absichten. Ihnen war vor der Anschaffung oft nicht bewusst, dass es sich um eine Qualzucht handelt. Prof. Achim Gruber, der als Veterinärmediziner und Tierpathologe an der Freien Universität Berlin tätig ist, schlägt vor, den Begriff Qualzucht durch Defektzucht zu ersetzen, um niemandem eine böse Absicht zu unterstellen.

Warum wurden Katzen- und Hunde-Qualzuchten zu Mode-Trends?

Katzen- und Hunde-Qualzucht wird in den sozialen Medien kontrovers diskutiert Für Likes nehmen manche Influencer auch Qualzucht in Kauf, doch in den sozialen Medien formiert sich bereits eine Gegenbewegung.

Lange wurde das Problem Qualzucht bei Hunden verdrängt. In den 2000er-Jahren machten Oldschool-Influencer kleine Chihuahuas ganz groß. Im Film "Natürlich Blond" hatte Elle Woods (Reese Witherspoon) einen Chihuahua namens Brutus. Kurze Zeit später wich der Chihuahua Tinkerbell Paris Hilton nicht von der Seite. Den Trend zum Teacup-Hund machte sich kurzerhand eine US-Fast-Food-Kette zunutze und warb mit der Hunderasse. Im Jahr 2008 brachte Disney den Film "Beverly Hills Chihuahua" heraus. Während dieser Jahre landeten mehr Chihuahuas im Tierheim als jemals zuvor.

Mit dem Aufkommen von Social Media eroberten auch andere Tierrassen die Herzen der Menschen. Es wurde normal, dass es Tierprofile bei Facebook, Instagram und Co. gibt. Je niedlicher und einzigartiger das Tier, desto mehr Follower gab es.

Ein Beispiel dafür ist Grumpy Cat. Die ständig grimmig dreinblickende Katze wurde weltberühmt. Ihr Aussehen verdankt sie einem Gendefekt (feliner Kleinwuchs). Ein langes Leben hatte sie trotz aller Popularität nicht.

Das Besondere fasziniert viele Menschen. Deshalb haben auch heute noch ungewöhnlich wirkende Tiere wie Munchkin-Katzen oder Merle-Hunde viele Fans auf Instagram oder YouTube. Hunde mit dem Merle-Gen haben eine Pigmentstörung, die sich auf Fell-, Haut- und Augenfarbe auswirkt und dem Hund ein einzigartiges Aussehen verleiht. Die Verpaarung zweier Merle-Hunde hinterlässt indes gesundheitliche Schäden (z.B. Taubheit) und ist daher als Qualzucht verboten. Das Problem: Nicht jedem Träger des Merle-Faktors sieht man das auch an. Darüber hinaus begegnen uns in der Werbung trotz flehender Bitten von Tierärzten immer noch glubschäugige Möpse und flachgesichtige Perserkatzen.

Ein kompletter Verzicht auf Rassetiere muss auch gar nicht sein, denn es gibt seriöse Züchter und Zuchtvereine, die sich sehr um das Tierwohl kümmern. Man muss differenziert auf extrem überzüchtete Merkmale achten. Ein Positivbeispiel ist der Trend zum Retromops oder Sportmops. Dabei wird gezielt darauf geachtet, dass Qualzucht-Merkmale nicht weitervererbt werden und die Hunde dadurch gesünder und glücklicher sind.

Woran diese Katzen- und Hunde-Qualzuchten leiden können

Augen, Ohren, Körperproportionen - was die Tiere für den Menschen besonders niedlich machen soll, führt oft zu gesundheitlichen Problemen. Hier bekommst Du den Überblick, auf welche rassebedingten Krankheitssymptome Du achten musst zum Wohl der Tiere. Daneben gibt es gleichwohl Rassen, deren Züchtung grundsätzlich problematisch ist. Deswegen unterbinden wir auf markt.de den Handel mit ihnen (z.B. Scottish Fold).

So erkennst Du Qualzucht bei Hunden

Teacup-Hunde

Teacup Chihuahuas sind eine Form der Qualzucht von Hunden Wem der Hund nicht klein genug sein kann, wäre mit einem Hamster vermutlich besser bedient.

Teacup-Hunde sind klein gezüchtete Zwerghunderassen. Um möglichst kleine Nachkommen zu produzieren, werden nur die kleinsten und schwächsten Tiere verpaart. Im Extremfall passt der Nachwuchs in eine Teetasse, daher der Name Teacup. Solche Züchtungen haben sehr viele gesundheitliche Probleme und oft eine kurze Lebenserwartung.

Gemäß Zuchtordnung ist die Züchtung von Teacup-Hunden verboten, da nur Elterntiere mit mindestens zwei Kilogramm Körpergewicht verpaart werden dürfen. Teacup-Hunde sind daher definitiv eine Qualzucht.

Chihuahua

Chihuahuas gelten als kleinste Hunderasse der Welt. Aufgrund ihrer geringen Größe haben sie jedoch zahlreiche gesundheitliche Probleme: offene Schädeldecke, Patella-Luxation, Hüftgelenkserkrankungen, Herzklappenfehler.

Generell ist die Rasse offiziell anerkannt. Laut Zuchtziel sollen die Hunde nicht unter 1,5 kg wiegen. Achte also auf das Gewicht, um Qualzucht zu vermeiden.

Aufgrund der vielen gesundheitlichen Probleme der Rasse brauchen Chihuahuas regelmäßige tierärztliche Kontrollen, um frühzeitig vorzubeugen. Bei Symptomen wie Husten, Hecheln und Schlappheit ist das Herz oft schon krankhaft vergrößert.

Mops

Mops gilt als typisches Beispiel für Qualzucht unter Hunden Am Mops scheiden sich die Geister. Dabei geht es weniger um die Rasse als um die Züchtung.

Der Mops mit seiner kurzen Schnauze, seinen Glubschaugen und Atemproblemen wird gerne als das Symbol schlechthin für Qualzucht gesehen. Der verkürzte Gesichtsschädel (Brachyzephales Syndrom) zieht viele Probleme nach sich, die unterschiedlich stark ausgeprägt sein können (hervortretende Augen, zu kurze Augenlider, zu enge Nasenlöcher, zu langes Gaumensegel, schmale Luftröhre, kleiner Kehlkopf, Zahnfehlstellungen).

Im schlimmsten Fall ist der Mops ohne Operation nicht lebensfähig und schon bei normalen Tätigkeiten wie Spazierengehen und Spielen drohen Erstickungsanfälle und Herzattacken.

Auch hier muss jedoch die konkrete Züchtung betrachtet werden. So kann der Mops, wenn er nicht extrem überzüchtet wurde, durchaus gesund sein. Die Rückzüchtung zu dieser Urform wird "Retro-Mops" genannt.

Französische Bulldogge

Französische Bulldoggen sind in den Medien sehr präsent und werden von vielen Menschen begehrt. Dabei hat über die Hälfte der kurzköpfigen Hunde schwere gesundheitliche Probleme. Durch die kurze Schnauze und die zu kleine Nase (Brachyzephalie) bekommen viele Bulldoggen nicht genug Luft und können bei Hitze, beim Rennen und Spielen überhitzen und kollabieren.

Wenn Deine Französische Bulldogge schnell außer Atem gerät, ständig schnarcht, röchelt, Schlafprobleme hat und nur mit erhöhtem Kopf schläft, solltest Du dringend zum Tierarzt gehen, um seine Lebensqualität zu verbessern.

Neben diesen gesundheitlichen Problemen kommen auch Entzündungen der Augen, Ohren und der Haut bei Französischen Bulldoggen besonders häufig vor. Zudem haben die Tiere Schwierigkeiten bei Schwangerschaft und Geburt.

Englische Bulldogge

Gegen Qualzucht bei Hunden helfen neue Rassestandards der English Bulldog 2009 wurden neue Standards verabschiedet, die die Gesundheit der Englischen Bulldogge in den Vordergrund rücken.

Bei der Englischen Bulldogge soll laut Forschern Inzucht betrieben worden sein. Angeblich von nur 68 Tieren stammen alle Englischen Bulldoggen ab. Dadurch haben die Hunde viele gesundheitliche Probleme, ähnlich wie Mops und die Französische Bulldogge. Neben Augen-, Atemwegs- und Zahnproblemen leiden Englische Bulldoggen vermehrt an Hüftgelenksdysplasie (etwa 70 Prozent sind betroffen). Bei Extremzüchtungen der Rasse liegt eine Qualzucht vor.

Laut einer Studie aus dem Jahr 2010 können über 80 Prozent der Welpen nicht auf natürliche Weise das Licht der Welt erblicken und müssen per Kaiserschnitt geholt werden, da sie einfach zu groß für den Geburtskanal sind.

Pomsky

Als Kreuzung aus Zwergspitz (engl.: Pomeranian) und Husky können Gene beider Elternrassen zum Problem werden. Jedoch ist es im Einzelfall schwer vorherzusagen, welche Gene ein Pomsky erben wird. Zu den häufigen gesundheitlichen Problemen, die bei den Elternrassen vorkommen, zählen:

  • Herzinsuffizienz
  • Krampfanfälle (Gehirn)
  • Katarakt (Augen)
  • Hüftdysplasie, Patella-Luxation
  • Hypothyreose
  • kollabierende Luftröhre
  • Alopezie

So erkennst Du Qualzucht bei Katzen

Faltohr (Scottish Fold)

Scottish Fold gilt als Qualzucht bei Katzen Wirklich ein Grund, geknickt zu sein: Lebenslange Qualen, weil jemand Faltohren niedlich fand.

Die Faltohr-Katze gilt als Qualzucht, weil die gefaltete Ohrmuschel durch eine schwere Erbkrankheit zustande kommt, die auch Knochen- und Knorpelschäden in ganzen Körper verursacht.

Scottish Fold haben oft lebenslange Schmerzen und müssen aufgrund von Skelettmissbildungen vorzeitig eingeschläfert werden. Entzündungen der Ohren sind ebenfalls keine Seltenheit.

Außerdem sind die Ohren für Katzen enorm wichtig. Katzen benutzen die Ohren nicht nur zum Jagen, sondern auch zur Kommunikation. Faltohr-Katzen wird diese Möglichkeit verwehrt.

Das Bundesministerium für Landwirtschaft empfiehlt ein Zuchtverbot. Bei europäischen Katzen- und Zuchtverbänden (Governing Council of the Cat Fancy (GCCF) sowie Fédération Internationale Féline (FIFe)) sind Faltohr-Katzen nicht als Rasse anerkannt.

Perser-Katzen (insbesondere weiße)

Perser sind extrem kurznasige Tiere, die uns oft in der Werbung begegnen. Diese Kurzköpfigkeit (Brachycephales Syndrom) geht mit einer Verkürzung des Oberkiefers sowie einer Verengung der Atemwege und der Tränennasenkanäle einher.

Achte daher auf das Auftreten von Atemproblemen, Augenausfluss, Augeninfektionen und Probleme beim Essen.

Fast 40 Prozent aller Perser leiden an einer Erbkrankheit der Nieren (Polycystic Kidney Disease, PKD), die zu Nierenversagen und Tod führen kann.

Häufig gibt es Probleme bei der Schwangerschaft und Geburt, so dass es vermehrt Totgeburten und Kaiserschnitte gibt. Durch Kastration lassen sich diese Sorgen natürlich vermeiden.

Bei weißen Perserkatzen besteht ein erhöhtes Risiko für Taubheit. Auch bei den Rassen Türkische Angora und Russian White führt eine weiße Fellfärbung häufig zu Schwerhörigkeit oder gar Taubheit. Das W-Gen führt ebenfalls zu krankhaften Veränderungen an den Augen (Schielen, Augenzittern, Netzhautveränderungen). Zudem neigen weiße Katzen zu Hauttumoren.

Hybridkatzen (insbesondere Savannah-Katze)

Bengalkatzen sind meist gesund und trotzdem nicht unumstritten Die Tiere sind meist gesund, doch der Prozess der Zucht kann qualvoll sein.

Gemäß Tierschützern handelt es sich um eine unverantwortliche Qualzucht: Hybridkatzen, bei denen Wildkatzen mit Hauskatzen verpaart werden. Savannah-Katzen sind eine Kreuzung aus Servalkater und Siam-Katze, Bengale ein Mix aus Bengalkater oder asiatischem Wildkater mit einer Hauskatze.

Weil Hybridkatzen etliche Eigenschaften der Wildkatzen aufweisen, entwickeln sie in heimischer Haltung oft Verhaltensprobleme. Die Jungtiere solcher Paarungen sind um ein Mehrfaches größer als normale Hauskatzen, wodurch es zu Komplikationen bei Schwangerschaft und Geburt kommt. Viele Muttertiere überleben es nicht. Außerdem sind männliche Zuchttiere steril, wodurch immer wieder Wildkater eingekreuzt werden müssen.

Die Einstufung als Qualzucht ist allerdings stark davon abhängig, in welcher Generation die Kreuzung mit einer Wildkatze erfolgte. Indem die Tiere nur untereinander gepaart und artgerecht (viel Bewegungsfreiraum) gehalten werden, kann Leid vermieden werden. Deshalb sind auf markt.de nur Savannah-Katzen ab der 5. Generation (F5) zugelassen.

Nacktkatze (Sphynx)

Nacktkatzen sind haarlos. Selbst Wimpern und Tasthaare können den Sphynxkatzen fehlen. Dadurch mangelt es ihnen an wichtigen Schutzmechanismen. Die Augen sind schlecht geschützt und die Orientierung sowie Kommunikation leiden. Bei fehlenden Schnurrharren handelt es sich definitiv um eine Qualzucht.

Außerdem führt die Haarlosigkeit zu Temperaturproblemen. Damit die Tiere nicht unterkühlen, müssen sie ständig Wärme generieren und haben dadurch einen erhöhten Kalorienbedarf. Ohne Fell steigt auch das Risiko für Sonnenbrand. Schütze das Tier daher vor Kälte sowie zu viel Sonne.

Munchkin-Katze

Munchkin-Katzen haben extrem verkürzte dackelartige Beine. Dadurch können die Katzen nicht springen. Das klingt zunächst nach einem wesentlichen Nachteil in der freien Natur. Andererseits müssen viele Katzen ohnehin in der Wohnung gehalten werden. Jagen und Klettern sind da weniger gefragt.

Über die gesundheitlichen Probleme ist noch relativ wenig bekannt. Klar ist, dass diese Züchtung sich einen Gendefekt zunutze macht. Die Zucht ist noch nicht verboten. Dennoch solltest Du Dich fragen, ob der Niedlichkeits-Faktor diese "Verstümmelung" der Katze wert ist. Über markt.de kann sie daher bereits nicht mehr vermittelt werden.

Känguru-Katze

Im Gegensatz zur Munchkin ist der Fall hier klar. Bei den Känguru-Katzen sind speziell nur die Vorderbeine extrem unterentwickelt. Deswegen kann die Katze nur hoppeln - das Tier leidet also. Teilweise müssen die Gliedmaßen komplett amputiert werden. Ursächlich ist ein Gendefekt. Eine gezielte Vermehrung stellt eine Qualzucht dar.

Fazit

Wie Du siehst, ist Qualzucht bei Hund und Katze auch aber nicht ausschließlich eine Frage der Rasse. Die problematischen Merkmale sind nicht bei jedem Tier gleich ausgeprägt. Das erschwert ein pauschales Verbieten. Damit es keine Qualzuchten gibt, müssen alle handeln: Züchter, Zuchtverbände, die Politik und vor allem Käufer bzw. Halter. Denn nur wenn Nachfrage besteht, werden solche Tiere gezüchtet. Wenn Du dich für Rassekatzen oder -hunde interessierst, ist es besonders wichtig, auf die geschilderten Anzeichen zu achten, um Tierquälerei keine Chance zu geben. Gleichzeitig müssen vorhandene Tiere mit Rücksicht auf deren Risikofaktoren gepflegt werden. Das erspart Dir und Deinem Tier viel Leid, Tränen und Tierarztbesuche.

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