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Welche Positionen, Elemente und Stunts gibt es im Cheerleading?

Cheerleading Die Sportart Cheerleading wird auch hier in Deutschland immer beliebter. (Einfach klicken zum Vergrößern)

Cheerleading kennst Du wahrscheinlich bisher nur aus High School Filmen. Doch die amerikanische Sportart erfreut sich auch bei uns in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Heutzutage ist Cheerleading ein richtiger Leistungs- und Wettkampfsport mit entsprechenden Kosten und es werden regionale bis internationale Meisterschaften ausgerichtet. Hier erfährst Du alles über die Elemente, Stunts und Positionen im Cheerleading.

Welche Positionen gibt es beim Cheerleading?

In einem Cheerleading Team gibt es verschiedene Positionen, die von unterschiedlichen Personen ausgeführt werden. Differenziert wird hierbei vor allem zwischen Groupstunts und Partnerstunts.

Groupstunt

Ein Groupstunt besteht meistens aus vier bis fünf Personen. Wer welche Position ausführt, hängt von einigen Faktoren ab. Größe, Gewicht, Flexibilität, Körperspannung und Erfahrung spielen eine wichtige Rolle. Die folgenden Positionen gibt es in einem Groupstunt:

Flyer

Der Flyer wird von den anderen Personen getragen und steht somit bei den Stunts und Pyramiden oben. Meist üben diese Position die kleineren und leichteren Mädels aus, welche gut gedehnt sind.

Main und Side Base

Basket Cheerleading Der Flyer ist immer die Person, die in den Stunts und in den Baskets oben ist.

Die Bases tragen die Füße des Flyers auf ihren Handflächen. Es gibt immer eine Main- und eine Sidebase, die sich beim Stunten gegenüberstehen. Die Mainbase steht beim Stunten auf der rechten Seite und hat den rechten Fuß des Flyers. Die Sidebase steht auf der linken Seite und hat somit auch den linken Fuß des Flyers. Vom Vorteil ist es hierbei, wenn die beiden Personen möglichst gleich groß sind.

Back

Der Back steht hinter dem Stunt und stabilisiert, indem er die Fußgelenke des Flyers oder die Handgelenke der Bases umfasst. Meist üben die größeren Cheerleader im Team die Position des Backs aus.

Front

Der Front ist eine weitere Base, welche vor dem Stunt steht und entweder an den Schienbeinen des Flyers oder eben an den Handgelenken der Bases den Stunt festigt. Diese Position ist nicht zwingend notwendig, aber hilft den Stunt zu stabilisieren.

Partnerstunt

Ein Partnerstunt besteht immer nur aus zwei Personen. Partnerstunts findet man vor allem in Coed Teams. Dies bedeutet das Team besteht sowohl aus Frauen als auch aus Männern.

Base

Die Base ist in diesem Fall der Mann. Er trägt den Flyer (Mädchen) bei den Stunts alleine.

Flyer

Der Flyer ist wie bei den Groupstunts die Person, die oben in dem Stunt steht. Anders als bei den Groupstunts wird sie beim Partnerstunt jedoch nur von einer Base getragen.

Weitere Positionen

Neben den Bases, Backs, Flyern und Fronts gibt es zusätzlich noch die Position des Spotters. Die Spotter sind nicht aktiv am Stunt beteiligt, wie die anderen Positionen, sondern sorgen durch ihre Anwesenheit für Sicherheit. Falls ein Stunt schiefgeht, sollte der Spotter schnell reagieren können und eingreifen, indem er die Bases unterstützt und den Flyer abfängt. Wie viele Spotter um den Stunt herumstehen, ist jedem selbst überlassen. Umso mehr Spotter, umso sicherer fühlt sich der Grouptstunt bei neuen und anspruchsvolleren Stunts.

Welche Elemente gibt es im Cheerleading?

Eine Cheerleading Routine auf Meisterschaften dauert knapp drei Minuten. Dabei muss der Cheer mindestens 30 Sekunden betragen und der Musikteil darf maximal zweieinhalb Minuten umfassen. Die Routine besteht aus folgenden Elementen:

1. Tumbling

Tumbling Cheerleading Das Running Tumbling wird nach dem Anlauf durch eine Radwende eingeleitet und anschließend durch weitere Elemente ergänzt.

Das Tumbling wird heutzutage immer wichtiger. Die Basic Skills sollten daher beim Tumbling auf jeden Fall beherrscht werden. Hierunter zählen Flugrolle, Handstand, Rad und Radwende. Außerdem ist zwischen dem Standing und dem Running Tumbling zu unterscheiden. Beim Standing Tumbling werden die Tumbling Skills aus dem Stand geturnt. Zu dem Standing Tumbling gehört unter anderem der Bodengang, Schrittüberschlag, Flick-Flack, Salto, Layout, Schraube und der Front Tuck. Wie der Begriff schon vermuten lässt, startet man das Running Tumbling mit dem Anlauf und leitet das Tumbling dann mit einer Radwende ein. Anschließend werden Flick-Flacks und Co. angehängt. Bei einem Tumbling Pass solltest Du jedoch die einzelnen Elemente gut beherrschen.

2. Stunts

Als Stunts bezeichnet man die spektakulären Hebe- oder Akrobatikfiguren beim Cheerleading. Zu den Stunts zählen auch die Pyramiden, bei der mehrere Stunts aneinandergehängt werden.

3. Cheer

Der Cheer dient dazu, die Menge anzuheizen und das Team anzufeuern. Er besteht aus Sprechgesang und Stunts. Der Text sollte möglichst einfach für das Publikum mitzusprechen sein. Als Equipment dienen unter anderem Pompons, auch Tanzwedel genannt, und Schilder in den jeweiligen Farben des Teams. Der Cheer wird durch Stunts und Pyramiden untermalt. Besonders hier braucht das Team eine gute Ausstrahlung und ein selbstbewusstes Auftreten um das Publikum für sich zu gewinnen und einen ersten guten Eindruck zu hinterlassen.

4. Basket Toss

Bei einem Basket Toss wird der Flyer durch die Bases nach oben geworfen und wieder aufgefangen. Die Bases greifen dabei mit der rechten Hand ihr linkes Handgelenk und mit der linken Hand jeweils das freie Handgelenk der anderen Base. Die Arme bilden dabei einen Korb. Die Hände des Backs sind hinten unter dem Korb. Falls ein Front unterstützt, befinden sich dessen Hände vorne unter dem Korb. Der Flyer steht bei einem Basket mit beiden Füßen auf den Händen der Bases. Von dieser Position aus wird der Flyer nun geführt von den unteren Positionen in die Luft geworfen. Am höchsten Punkt in der Luft zeigt er dann verschiedene Elemente. Je mehr und je schwieriger die Elemente in der Luft sind, desto mehr Punkte bekommt das Team.

5. Motions

Unter Motions versteht man verschiedenste Armbewegungen. Diese Armbewegungen findet man in den Stunts bei den Flyern, bei den Jumps, im Dance oder im Cheer wieder. Sie ziehen sich somit durch das ganze Cheerleading Programm. Bei den Motions ist Körperspannung und Sauberkeit sehr wichtig. Vor allem das High und Low V sowie die T Motion wird im Cheerleading oft verwendet. Beim High V sind die Arme im 45 Grad Winkel vom Kopf weggestreckt, die Hände bilden dabei Fäuste. Beim Low V wird die Bewegung umgekehrt. Hier streckt man die Arme im 45 Grad Winkel vom Körper weg. Die Arme befinden sich dabei ungefähr auf Höhe der Hüfte. Beide Motions sollen dabei, wie der Name schon verrät, wie ein V aussehen. Bei der T Motion werden die Arme jeweils auf Schulterhöhe zur Seite gestreckt. Auch hier bilden die Hände wieder Fäuste. Dabei sollte der Daumen immer nach vorne und der kleine Finger nach hinten schauen.

6. Jumps

Motion High V Cheerleading Die Cheerleaderin zeigt hier wie die Motion High V aussieht.

Die Jumps sind Sprünge, welche in einem Programm gezeigt werden müssen. Hierbei ist Sauberkeit und Timing des Teams enorm wichtig. Bei den Jumps gibt es verschiedene Ausführungen. Dabei zeigen die Arme und Beine entsprechende Motions. Es gibt zum Beispiel Sprünge, wie Pencil, Pike oder Hurdler. Am bekanntesten ist aber wahrscheinlich der Toe Touch. Beim Toe Touch bilden die Arme nach dem Absprung in der Luft eine T Motion. Die Beine sind dabei wie in einer Grätsche gestreckt. Dabei sollen die Knie nach oben oder im besten Fall sogar nach hinten zeigen. Wichtig ist dabei, dass der Oberkörper gerade bleibt und man sich nicht nach vorne lehnt. Man sollte also versuchen die Beine zu den Armen oder sogar hinter die Arme zu bekommen.

7. Dance

Der Dance ist ein kurzer Tanzpart, der während der Routine gezeigt wird. Bei vielen Teams bilden der Tanz und die Schlussmotion des Tanzes das Ende der Routine.

Welche Stunts gibt es?

Was gebaut werden darf, hängt vom jeweiligen Level des Teams ab. Neben den kleinsten, auch PeeWees genannt, gibt es Junior und Senior Teams. Die Levels im Cheerleading starten bei 0 und gehen bis zum Level 7. Je höher das Level, desto anspruchsvoller sind auch die Stunts, die gezeigt werden dürfen. Die Basic Stunts bilden die Grundlage. Erst wenn diese beherrscht werden, sollten anspruchsvollere Stunts ausprobiert werden. Bei den Stunts stehen sich die Bases immer gegenüber, der Back steht hinter dem Stunt und der Flyer steht bei den Stunts oben auf den Handflächen der Bases. Die Basic Stunts im Cheerleading sind unter anderem:

Thigh Stand

Der Thigh Stand ist ein einfacher Cheerleading Stunt und somit ideal als Einstieg, da der Groupstunt hierbei das Timing gut erlernen kann. Die Bases haben dabei jeweils das innere Bein gebeugt und aneinander gestellt, das äußere Bein wird zur Seite gestreckt. Bei diesem Stunt steht der Flyer auf den Oberschenkeln der Bases. Der Back steht hinter dem Stunt und stabilisiert an der Taille des Flyers.

Shoulder Sit

Für den Shoulder Sit benötigt man eine Base und einen Flyer. Der Flyer sitzt auf den Schultern der Base. Dieser Stunt ist vor allem beim Cheer oder in Pyramiden sehr beliebt. Die schwierigere Variante wäre der Shoulder Stand. Hierbei steht der Flyer auf den Schultern der Base.

Elevator

Der Elevator ist die Basis für viele weitere Stunts, wie Extension & Co. Die Bases stehen bei diesem Stunt aufrecht und halten die Füße des Flyers mit ihren Handflächen auf Brusthöhe fest. Der Back stabilisiert von hinten, indem er die Fußgelenke des Flyers umfasst.

High/Extension

Die High oder Extension genannt ist die Steigerung des Elevators. Bei der Extension haben die Bases die Arme vollständig nach oben ausgestreckt, auf ihren Handflächen steht der Flyer ebenfalls aufrecht. Hier stabilisiert der Back entweder an den Fußgelenken des Flyers oder an den Handgelenken der Bases.

Liberty

Liberty Cheerleading Bei einer Liberty wird der linke Fuß bis zum Knie des Standbeines angezogen und platziert.

Bei der Liberty steht der Flyer nur auf einem Bein. Die Bases teilen sich somit den einen Fuß und halten diesen gemeinsam fest. Wie schon bei der Extension stabilisiert der Back entweder an den Fußgelenken oder an den Handgelenken der Bases. Bei den meisten Teams steht der Flyer auf dem rechten Bein, dies ist dann das sogenannte Standbein. Der linke Fuß wird in diesem Fall bis zum Knie des Standbeines angezogen und dort platziert. Aus der Liberty können viele Body Positions gezeigt werden, diese erklären wir Dir anschließend.

Abgang

Die Stunts müssen auch wieder abgebaut werden. Der häufigste Abgang ist hierbei der Cradle. Beim Cradle wird der Flyer in die Luft geworfen und wieder aufgefangen. Natürlich gibt es bei den Abgängen auch Steigerungen, wie zum Beispiel eine Full oder einen Salto. Welche Abgänge erlaubt sind, hängt vom Level des Teams ab.

Welche Body Positions gibt es beim Cheerleading?

Die Body Positions sind vor allem für die Flyer interessant, da sie diese in einer Liberty zeigen. Auch hier gibt es verschiedene Schwierigkeitsgrade. Je gedehnter und beweglicher Du bist, umso leichter werden Dir die folgenden Body Positions fallen.

Gerade Body Positions

Stretch

Der Stretch wird auch Heel Stretch genannt. Hierbei hebt der Flyer sein linkes Bein soweit nach oben, bis er es vor dem Körper mit der linken Hand greifen kann. Die Arme bilden dabei ein High V.

Bow N Arrow

Beim Bow N Arrow hebt der Flyer sein linkes Bein so hoch, dass er es links neben dem Kopf platziert und mit der rechten Hand am Schuh halten kann. Mit der linken Hand zeigt er dann vor dem gestreckten Bein eine T Motion. Hierbei wird zwar keine Rückendehnung benötigt, jedoch sollte man den Spagat auf der linken Seite beherrschen.

Seitliche Body Positions

Body Positions Cheerleading Die Cheerleaderin auf der linken Seite zeigt einen Heel Stretch, während ganz rechts eine Scale gezeigt wird.

Drehe Dich für die folgenden Body Positions um 90 Grad zur rechten Seite.

Arabesque

Bei der Arabesque wird das linke Bein so weit wie möglich nach hinten und oben gehoben, dabei sollte darauf geachtet werden, dass der Oberkörper möglichst weit oben gehalten wird. Die Arme bilden hierbei eine T Motion und sind zur den Seiten weggestreckt. Lediglich der Kopf sollte nach vorne zum Publikum zeigen.

Scale

Bei der Scale greift der Flyer mit der linken Hand sein gebeugtes linkes Bein am Knöchel und zieht dieses nach hinten oben. Das Bein sollte möglichst gestreckt sein und der Oberkörper und die Hüfte sollten dabei zum Publikum zeigen. Die Arme bilden dabei ein High V.

Scorpion

Der Flyer greift beim Scorpion sein gebeugtes linkes Bein mit beiden Händen und zieht es hinter sich so weit wie möglich nach oben. Der Oberkörper zeigt dabei nicht nach vorne sondern bleibt in einer Linie.

Needle

Der Needle ist die Steigerung des Scorpion. Beim Needle ist das hintere Bein komplett durchgestreckt. Für diesen Stunt muss unter Anderem Dein Rücken als auch Dein Bein sehr gut gedehnt sein.

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